Sie haben die Wahl – wir die Rezepte!

Die Welt liegt auf der Intensivstation. Die Existenz der Menschheit und des Lebens auf der Erde werden durch die Klimakrise und durch Atomwaffen bedroht – und auch die Pandemie zeigt uns: Wissenschaft, Transparenz und eine funktionierende Zivilgesellschaft sind wichtiger denn je. Wählen alleine reicht nicht!

Wir können am 26. September 2021 zwar eine neue Regierung wählen, aber wir brauchen eine grundsätzliche politische, wirtschaftliche und soziale Neuausrichtung. Nur so lässt sich eine gemeinsame, friedliche Zukunft auf diesem Planeten erreichen. Eine Regierung, egal welcher Zusammensetzung, kann diesen Systemwechsel nicht alleine schaffen. Wir alle sind gefragt – Engagieren Sie sich mit uns!

Als Ärzt*innenorganisation liefert die IPPNW wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über die humanitären Folgen von Krieg und Aufrüstung, struktureller Gewalt, atomarer Gefahren und der Klimakrise. Wir entwickeln Vorschläge, wie wir ihnen begegnen können. Als medizinische Fachkräfte für globale Gesundheit freuen wir uns auf Ihre Unterstützung.

Mit Ihrer Unterstützung – als Mitglied, Fördermitglied oder Spender*in – machen wir diese Rezepte öffentlich und bringen sie in die Politik ein. Alleine können wir die Welt nicht retten – aber mit Ihnen können wir einen großen Beitrag zu Abrüstung, Frieden und Klimaschutz leisten!

Online-Veranstaltung „Atomwaffen? Verboten!“

Dienstag, den 14. September 2021, 19 Uhr in Zoom

Wie sich Mediziner*innen sich für ein Atomwaffenverbot einsetzen können

Wer verbirgt sich eigentlich hinter den Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)? Was ist medizinische Friedensarbeit? Und was können Mediziner*innen angesichts der katastrophalen Folgen von Atomwaffen tun?

Ärzt*innen können eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Gewalt spielen, indem sie die Gesundheits- und Umweltfolgen z.B. von Atomwaffen, Krieg und Militärinterventionen öffentlich machen.

Am 22. Januar ist der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft getreten. Der Vertrag ist das Ergebnis vieler Jahre zivilgesellschaftlicher Arbeit. 1985 hat die IPPNW den Friedensnobelpreis erhalten – für ihre Aufklärungsarbeit zu den medizinischen Folgen eines Atomkrieges. Die Internationale Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) wurde ebenfalls mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – für ihre Arbeit, die zur Verabschiedung des UN-Verbotsvertrags geführt hat. Die IPPNW ist Gründerin dieser Kampagne.

Der IPPNW-Arzt Dr. Lars Pohlmeier referiert auf der Online-Veranstaltung über die Zusammenhänge zwischen Atomwaffen, Gesundheit und Umwelt und gibt einen Überblick über die gegenwärtige Debatte in der deutschen Politik zu Atomwaffen. Zudem berichtet er über die Möglichkeiten als Ärzt*in oder Medizinstudierende*r aktiv zu werden und erzählt von seinem persönlichen Engagement in der IPPNW.

Für die Veranstaltung hier anmelden.